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15.01.2002 Arraial dÁjuda ca 39W / 17S Brasilien/Atlantikküste Ein Deutscher im Paradies |
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Hallo mal wieder, Ich bin fast im Paradies. Es ist fast perfekt: Sonnenschein den ganzen Tag, ich liege am Strand unter Palmen, trinke Milch aus frischen Kokosnuessen, bade im warmen, sauberen Atlantik, jeden Abend gibt es Parties und wenn ich nicht tanzen will, kann ich einfach nur unterm freien Sternenhimmel sitzen und Mracujasaft schluerfen und laut Zimtfischtexte singen. Alles ist billig hier, Fruechte, Bier, Essen, Unterkunft, soviel man braucht fuer unter 20 DM pro Tag. Man kann Fussball spielen am Strand, trampen zu entlegeneren Urwaeldern um in Wasserfaellen zu duschen oder einfach nur durch die Strassen wandern, um sich exotische Waren und Geschaefte anzuschauen. Aber es ist nur fast perfekt. Es wimmelt hier von brasilianischen und, wie kann es anders sein, israelischen Touristen, und es ist wirklich schwer, ihnen zu entgehen. Das soll jetzt nicht heissen, dass ich jene Leute nicht schaetze, aber ich kann bald kein hebraeisch und portugiesisch mehr hoeren und geniesse zur Zeit mehr die Einsamkeit. Und ich bin der einzige Deutsche hier in Arraial dÁjuda, eine Kuriositaet unter den Touristen und daher immer gern gesehen und gefragt. Und mein Name hier ist Tschim, da die Brasileiros kein t sprechen koennen. Trotzdem geniesse ich meine Auszeit hier, lehne mich nun eine Woche zurueck, um Euch Postkarten zu schreiben und meine Wunden zu lecken. Das wars schon, bis bald,viele Gruesse vom TIM!!! |
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| 21.01.2002 Campo Grande - Brasilien und der erste freundliche, gutgelaunte Deutsche. | |
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Hallo, alle zusammen! und als erstes viele Gruesse an den ersten freundlichen und gutgelaunten Deutschen, den ich in Suedamerika getroffen habe. Hi, Flavio, mach Dich drauf gefasst, ein paar mehr oder weniger interessante Suedamerikaemails zu bekommen! So,ich bin mal wieder in Campo Grande, der Stadt, die Dreh- und Angelpunkt fuer alle Brasilien-Bolivien Reisende ist. Ich habe mich nun endgueltig entschieden, den Karneval in Bolivien zu erleben und Brasilien hinter mir zu lassen. Meine Reiseroute war diesmal Porto Seguro (und dort habe ich erst Flavio mit meinen tausend Fragen ueber Brasilien und nach seiner Karte belaestigt, dann 3 Italiener, einen Brasilianer und 2 Israelis und als ich dann immer noch nicht schlauer war, habe ich beschlossen, Richtung Bolivien aufzubrechen!, dann ein Zwischenstopp in Ouro Preto, einer wirklich sehenswerten, barocken Studentenstadt nahe Belo Horizonte, wo ich meine 3 Monate far-away-from-home celebriert habe, und nun nach einem weiteren 24 Stunden Bustrip bin ich wieder in der haesslichsten Stadt Brasiliens : Campo Grande. Zu berichten gibt es hier nicht viel, ich habe waehrend der Bustour eine umfassende Statistik erarbeitet, die ich euch jedoch noch vorenthalte... Gruesse an alle, besonders vom alten Brice, von dem ich Euch alle gruessen soll! TIM! |
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